Wirtschaft
Das ökonomische Prinzip besagt, daß mit gegebenem Aufwand ein maximales Ziel erreicht werden soll oder daß ein definiertes Ziel mit möglichst wenig Aufwand erreicht werden soll.
Diese Prämisse verfolgen wir, wissentlich oder unwissentlich, tagtäglich, wenn wir mit begrenztem Geldeinsatz für uns und unsere Familien versuchen das Bestmögliche zu erreichen oder unsere Wünsche möglichst günstig zu erfüllen. Keiner gibt gerne mehr aus als nötig und niemand freut sich, wenn die bezahlten Produkte oder Dienstleistungen nicht den Erwartungen entsprachen.
Die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen sind unterschiedlich. Genauso wie wir Menschen unterschiedlich sind und individuell betrachtet werden wollen. Das ist ein wesentliches Merkmal unserer europäischen Kultur.
Darum ist es illusorisch, eine Wirtschaftsform zu wünschen, in der "zentralgesteuert" geplant wird und die Bedürfnisse der Menschen "vorhergesehen" werden. Dies kann nur scheitern wie die Zeiten der Planwirtschaft und des Sozialismus in der Vergangenheit zeigten.
Unsere Gesellschaft hat dafür den Markt geschaffen. Auf dem Markt wird das angeboten, was nachgefragt wird. Was nicht nachgefragt wird verschwindet vom Markt. Unternehmerinnen und Unternehmen versuchen möglichst früh zu erkennen, was die Menschen wünschen. Daher ist die Marktwirtschaft in unserem Sinne die beste Möglichkeit Nachfrage der Menschen und Produkte und Dienstleistungen der Herstellenden in ein Gleichgewicht zu bringen. Da es Grundbedürfnisse, wie Trinken, Essen, Wärme, Kleidung und Energie gibt, werden Unternehmen versuchen in diesen Märkten Monopole zu schaffen um die Marktpreise bestimmen zu können. Daher muß die Gesellschaft in diesen Fällen einschreiten und durch Gesetze Regeln aufstellen, die verhindern, daß Monopole oder Oligopole bzw. Kartelle gebildet werden.
Dies ist in Grundzügen der Ansatz der Ordoliberalen oder Ordnungsliberalen.

